Unsere Geschichte 

 

Die Idee 

 

Im März 1967 machten Nikolaus und Elli Kinsch, eine befreundete Familie meiner Eltern, den Vorschlag: "Wir könnten doch gemeinsam eine Würstchenbude aufmachen. Ihr habt hier außerhalb des Ortes viel Platz für den Imbiss, liefert die Schweine und Mastbullen aus eurer Landwirtschaft sowieso zum Metzger Menge und baut auf eurem Acker Kartoffeln an, die wir zu Pommes Frites, das sind die Kartoffelstäbchen, verarbeiten könnten."

 

Nach einigem Für und Wider waren sich meine Eltern, Heinrich und Else Seibel, und die Familie Kinsch einig, wie so etwas laufen könnte. Noch am gleichen Tag wurde bei einer Tasse Kaffee die Partnerschaft besiegelt. 

In den 1960er- und 1970er-Jahren waren die körperlichen Arbeiten in der Landwirtschaft noch immens, jeder musste mit anpacken. Meine Eltern sind 1959/60 mit Haus und Hof, Mann und Maus aus dem Ortskern von Bergheim in den Außenbereich, auf das "Hepchen" an der Wellener Straße ausgesiedelt. In den alten Stallungen gegenüber dem Grafenschloss war nicht genügend Platz für Erweiterungsbauten und zum Modernisieren. Die Preise für landwirtschaftliche Produkte standen schon damals, wie auch heute, im bescheidenen Verhältnis zum Arbeitsaufwand der Arbeitszeit und der betrieblichen Kosten.

Die Würstchenbude wurde als Chance zum Nebenerwerb für den mittelbäuerlichen Betrieb gesehen. Mit einer Partnerfamilie im Wechsel und den Öffnungszeiten (nur am Wochenende) konnte es arbeitsmäßig zu schaffen sein. Nach dem Schnellimbiss der Familie Geitz in Mehlen/Lieschensruh sollte unser Imbissstand der zweite im weiteren Umkreis sein. 

Gesagt und getan, die Gewerbeerlaubnis vom damaligen Bergheimer Bürgermeister Heinrich Böttcher, dem besten Freund meines Großvaters, war zwei Tage später da. Eine Woche später kam die Genehmigung des Straßenbauamtes. Der Eintrag bei der Industrie- und Handelskammer sowie beim Gesundheitsamt/Gewerbeaufsichtsamt folgte später. 

Der Imbissstand wurde in unsere Feldscheune an der Wellener Straße gebaut. Ein kleiner Verkaufsraum wurde durch beschichtete Spanplatten abgeteilt, Betonfußboden eingebracht, Strom gelegt und ein Frischwasserbehälter mit Waschbecken installiert. Zimmermeister Albert Eigenbrod schnitt eine nach außen schwenkbare Verkaufsklappe in die Holzscheune. Den Vorplatz schotterte das heimische Bauunternehmen Eder-Tiefbau. Müllers Wilhelm, unser Schmiedemeister von der Hopper, baute den ersten Holzkohlengrill. Meine Eltern kauften im Frühjahr '67 bei Auto Mette in Bad Wildungen ihren ersten Wagen, einen Ford 12 M. Eine Tagesreise durch die Dörfer bis nach Kassel und die erste Fritteuse war gekauft. Die Brauerei Brüne aus Arolsen stellte für den neuen Imbiss damals noch handbemalte Werbeschilder sowie eine große Holztruhe mit Innenisolierung zur Kühlung der Getränke bereit. Jeden Freitag mussten wir oder Kinsches zum Schlachthof nach Bad Wildungen fahren, um dort Eisbarren für die Kühlung zu holen. 

Die erste Getränkelieferung vom Arolser Hofbrauhaus: Eine Kiste Afri-Cola, zwei Kisten Bluna und eine Kiste Arolser Pils. Wer wollte damals schon Mineralwasser trinken? 

Elli und Else schälten für das erste Wochenende einen Eimer Kartoffeln, schnitten sie in Streifen und blanchierten diese kurz vor. Tomatenketchup wurde fertig gekauft, Mayonnaise aus frischen Eiern, Pflanzenöl, Essig und Gewürzen selbst hergestellt. 

Wo sollten wir Holzkohle herbekommen? In den 60er-Jahren war das Grillen noch nicht modern, kein Geschäft bot Holzkohle an. Gerhard Lötzer aus der Edermühle holte uns mit seinem LKW siebzig Sack bei der Firma Degussa in Brilon-Wald; später auch direkt bei einem Köhler im Wittgensteiner Land. 

Für das erste Öffnungswochenende wurden fünfundzwanzig frische Bratwürste beim Metzgermeister Karl Menge geholt. Bäckermeister Erich Schumann lieferte persönlich zwei Weißbrote.

 

Der erste Öffnungstag: 05.05.1967

Alles war gut vorbereitet, Elliund Else hatten den Holzkohlengrill vorgeheizt und die ersten Bratwürstchen bräunten sich vor Langeweile. Es war schon aufregend, etwas ganz anderes, hinter dem Tresen zu stehen und auf Kunden zu warten. 

Ein paar Autos zuckelten auf der schlecht ausgebauten Straße vorbei, mal ein Pferdefuhrwerk oder ein Schlepper im Schritttempo. Dann näherte sich mit Hufeklappern eine Pferdekutsche. Elli sagte: "Else, kumm, me ducken ins, der Borjemeister Strutz-Bittcher kimmet!" Die zwei Damen vom Grill sind dann doch stehen geblieben und haben den vorbeifahrenden Bürgermeister Böttcher genierlich gegrüßt.

Nach zwei langen Stunden hielt der erste Kunde an: Kurt Peuker, ein Viehhändler aus Mehlen, hatte mit seinem kleinen Hanomag-Transporter Ferkel nach Wellen gebracht. Er bestellte eine Bratwurst, für seinen Sohn Hartmut (8 Jahre) eine Portion Pommes und eine Flasche Bluna.

An dem reinen Stehimbiss wurde dann das Neueste aus den umliegenden Gemeinden berichtet. So sprach es sich im Edertal und beim Durchgangsverkehr von Seibels Würstchenbude herum.

Noch im selben Jahr kam eine Aufforderung von der Brandkasse, den Imbissbetrieb in der Scheune bis spätestens Oktober für immer zu schließen. Obwohl der Grill und der Rauchabzug mit Eternitplatten gegen Brand gesichert waren, ging man von der Gefahr aus, dass der hintere Teil der Scheune Feuer fangen könnte. Ein Neuanfang wurde gemacht. Adolf Groß, Besitzer einer Reparaturwerkstatt und Emhagol-Tankstelle in Bergheim, baute aus einer Rohrkonstruktion mit Kunststoffwellplatten einen Imbissstand mit Wetterschutzdach.

Vonseiten der Gemeinde und der Straßenbauverwaltung gab es keine Einwände zum neuen Standort. In ausreichendem Abstand zur Scheune und zur Straße wurde das kleine Bauwerk von 2 mal 3 Metern Grundfläche in unserer Weide aufgestellt.

Die zweite Saison, ab Ostern 1968, lief gut an; die Kunden vom ersten Jahr kamen wieder und waren erstaunt über den neuen Imbiss. Man traf sich freitags nach der Arbeit "uf'n Bier un en Werschtchen" oder sonntags mit Familie oder Freunden um Pommes zu essen und sich gesellig zu unterhalten. Die Autos parkten am Straßenrand und auf der Wiese.

Im Herbst desselben Jahres hatte Hermann Schwalm aus Bergheim, Angestellter beim Straßenbauamt, die Aufgabe, die Straße von der Mittellinie bis zum Imbissstand zu messen. Durch einen Brief vom Amt wurden wir aufgefordert, den Imbiss zwölf Meter nach hinten in die Weide zu versetzen oder auf den Hof auf der anderen Straßenseite auszuweichen.

Dieses Mal verließ sich mein Vater nicht auf Worte und forderte von allen Behörden eine schriftliche Genehmigung. Daraufhin wurden das Bauvorhaben auf der Hofseite, die Aufstellung von Bestuhlung, eine überdachte Sitzecke und die Toilettenanlage genehmigt. Die Straßenbauverwaltung hat dann nochmals, selbstverständlich gegen Bezahlung, den Abstand zur Straße überprüft. 

Der Bratwurststand wurde schließlich unterhalb des Wohnhauses aufgebaut, ein Kühlschrank und ein höhenverstellbarer Holzkohlengrill gekauft. Weitere Sitzmöglichkeiten wurden aus aufgeschnittenen Baumstämmen geschaffen und für die Kinder unsere alte Pferdekutsche zum Spielen aufgestellt. 

Manch fröhliche Gesellschaft hat sich am Imbiss verabredet oder zufällig getroffen. Nach ein paar Bierchen, Korn oder Elses aufgesetztem Fruchtlikör wurden auch schon mal kurz vor Mitternacht fahruntüchtige, singende Gäste mit dem Schlepper und der angehängten Pferdekutsche nach Hause gefahren.

Als unsere Gemeindeschwester Elisabeth, nicht mehr die Jüngste, eines Sonntagnachmittags den Weg aus dem Dorf zum Imbiss auf sich genommen hatte, um ein Würstchen zu essen, bemerkten zwei einheimische, kräftige Männer, dass ihr das Gehen wohl schwer fiel. Beherzt baten sie Schwester Lisabeth nach dem Essen, mal mit zur alten Pferdekutsche zu kommen und halfen und schoben sie förmlich hinein. "Was gibt denn das, ich will doch nach Hause?" Reinhard Krüger und Helmut Schröder spannten sich selbst vor die Kutsche und zogen die Dame des Ordens bis zu ihrer Wohnung in der alten Schule. Fast hätte sie unterwegs durch den Fahrtwind die Schwesternhaube verloren ...

Bei zunehmendem Autoverkehr, den in den 1970er-Jahren neu ausgebauten Straßen und dem steigenden Verlangen, mit der Familie am Wochenende etwas zu unternehmen, boten der von Bergheim zehn Kilometer entfernte Edersee mit der Staumauer, Schloss Waldeck sowie der Tierpark in Hemfurth schon damals echte Naherholung. 

Der Durchreiseverkehr von Kassel, Bad Emstal, Fritzlar, Felsberg, Melsungen usw. zum Edersee brachte dem Wochenend-Imbiss-Bergheim Stammgäste, die uns noch heute, in der dritten Generation, die Treue halten. Für die kleinen Gäste bauten wir in Eigenleistung einen Spielplatz, auf dem sich die Kinder so richtig austoben können. Nach vier Jahren ist die Familie Kinsch krankheitsbedingt aus der Imbiss GbR ausgestiegen. Ihr Sohn Klaus Kinsch ersetzte für ein Jahr mit vollem Arbeitseinsatz und Engagement die Eltern. Das Ehepaar Helga und Heinrich Relke aus Böhne half oft in den Sommermonaten im Imbiss aus, weil meine Eltern die Ernte und den Wintervorrat für das Vieh einbringen mussten. 

Durch die tatkräftige Unterstützung und das große Interesse an der Gastronomie wurde der Wochenend-Imbiss weitere zehn Jahre von Ingrid und Fritz Weber sauber und kundenfreundlich geführt.

 

"Zwei Jahrzehnte Würstchen Seibel"

 

... lautete die Überschrift in der Waldeckischen Landeszeitung. Das Fest wurde am 26. September 1987 in einem Festzelt am Imbiss gefeiert. Außer Wurst und Pommes konnten die zahlreichen Gäste Kaffee und Kuchen genießen, einigen Sketchen zusehen und zur Musik der Tanz- und Stimmungsband THE BONGOS das Tanzbein schwingen. Beim Kuchenwettessen mussten sich zwei Gegner ohne Besteck und ohne Handhilfe von der gegenüberliegenden Seite zum Mittelpunkt der Torte essen, um an den Gewinn, das eingebackene 5-Markstück, zu kommen. Mit viel Beifall und Sahne bis zur Stirn war Rudi Gehrke der Gewinner. Willi Brandenstein sang in Italienisch das Lied "Marina, Marina". Friedhelm Schumann von der Bäckerei spendierte zum Kuchenbüfett 40 Kräppeln. Wie das wohl bei der Marmeladenfüllung passieren konnte? Fünf Stück waren mit Löwensenf gefüllt.

Mein Bruder Heiner hatte nach seiner Ausbildung den landwirtschaftlichen Betrieb übernommen, sodass sich meine Eltern mehr dem Imbiss widmen konnten.

Es waren damals wie heute nicht nur die Öffnungszeiten an den Wochenenden und Feiertagen auch Vorbereitungen wie Einkäufe (Großmarkt, Bäcker, Metzger), das Einräumen der Kühlschränke und des Kühlhauses, das Auffüllen der Soßentöpfe, das regelmäßige Wechseln des Frittenfettes, Reinigung im und um den Imbiss sowie der Toiletten, der Abwasch nach 22 Uhr, die zum Betrieb gehörige Buchführung und vieles mehr sind zeitaufwändig und unumgänglich.
 

 

Meine Eltern Heinrich und Else Seibel sind durch den ständigen Kontakt mit jugendlichen Kunden sehr aufgeschlossen und verständnisvoll. Von vielen werden sie mit Vornamen oder freundschaftlich-respektvoll mit "Oma Else" und "Opa Heinrich" angesprochen. Trotz der doppelten Arbeitsbelastung in jungen Jahren war und ist der Imbiss noch im Alter ihr Steckenpferd. 

Nach Saisonende im Herbst 2004 haben Else und Heinrich sich entschlossen, den Imbiss mit aller Verantwortung und allen Arbeiten aus Altersgründen abzugeben. 38 Jahre lang haben sie von Frühjahr bis Herbst auf die meisten Wochenenden verzichtet und doch (fast) immer mit Freude und Humor die Gäste angesprochen und bedient.

Da auch das Imbissgebäude in die Jahre gekommen und eine Komplettsanierung erforderlich war, hat sich die Familie zusammengesetzt, um über die Zukunft der Würstchenbude zu sprechen. Heiner war bereit, in ein neues Imbissgebäude zu investieren. Meine Frau Elfie und ich haben uns entschlossen, den Imbiss als Nebenerwerb zu pachten und im Sinne meiner Eltern weiterzuführen. 

Schon bald wurden die Pläne umgesetzt: Heiner beantragte die Baugenehmigung und ließ nach unseren Entwürfen einen neuen, etwas größeren Imbiss mit Nebenraum und zwei überdachten Sitzecken bauen. Bei unseren Überlegungen und Verbesserungsvorschlägen haben wir uns gegen einen "Drive-in-Schalter" die Ausgabe von Essen und Getränken im Vorbeifahren entschieden, weil nach unserer Meinung die Tischgäste durch Autolärm und Abgase gestört würden.

Die Inneneinrichtung und neuen Geräte waren unsere Sache. Wir kauften für unsere überdachten Sitzecken beim Lebenshilfewerk in Korbach mehrere hochwertige Festzeltgarnituren mit Sondermaßen. Der alte Holzkohlengrill durfte aus Tradition im neuen Imbiss nicht fehlen.

Die am Bau beteiligten Firmen waren: Alfred Schröder, Baggerarbeiten, Bergheim; Henning Simon, Bauunternehmen, Giflitz; Günther Wilhelmi, Holzbau, Löhlbach; Hermann Erd, Dachdeckerei, Bad Wildungen; Hartmut Eigenbrod, Innenausbau, Bergheim; Karl-Heinz Schreiber, Schreinerei, Bergheim; Jörg Relke, Metallbau, Bergheim; Martin Emde, Kältetechnik, Strothe.

Am 18. März 2005 eröffneten wir den neuen Imbiss. Der Unterschied zum alten Imbiss ist enorm: es gibt mehr Lagermöglichkeiten, größere Arbeitsflächen und mehr Bewegungsraum. Wir haben einige Änderungen im Imbiss vorgenommen und das Angebot auf der Speisekarte minimal erweitert.
 

 

07.07.'07: 40 Jahre Wochenend-Imbiss Bergheim 

 

Heinrich, Else, Elfie und Volker Seibel im Jahr 2007

 

Am 07. und 08. Juli 2007 feierten wir mit unseren Gästen ein Jubiläumsfest. Außer der Familie halfen Freunde und Verwandte bei der Bewirtung und bei der Unterhaltung. Am Samstag ließen wir die Würstchenbude bis 20.00 Uhr geöffnet. Dann ging es mit Livemusik und Gaudi im ehemaligen Kuhstall weiter. Zahlreiche Gäste, Lieferanten und Abordnungen von Vereinen der Gemeinde kamen, um zu gratulieren und mit uns zu feiern. 

 

Das Festprogramm:

Samstag ab 20.00 Uhr:
Kuhstallparty mit der Band MITANO, Bier vom Fass, Steaks und andere Spezialitäten vom Holzkohlengrill, Maßkrugstemmen, Wettsägen, Sketche, Karaoke und 50 Liter Freibier

Sonntag ab 11.30 Uhr:
Bratwurst und Pommes am Imbiss, Biergarten und Livemusik auf dem Hof, Geschnetzeltes aus der Riesenpfanne mit Beilagen, ab 15.00 Uhr Kaffe und Kuchen, Kutschfahrten für Groß und Klein, Kinderanimationen, zum Beispiel Kasperletheater, Entenrennen am nahegelegenen Bachlauf, Kinderschminken, Kettcar-Parcours, Trampolinspringen und ein Ziegen-Streichelzoo

Wir hatten sonniges Wetter, nette Gäste und viele fröhlich spielende Kinder. Zum Dank haben wir der Gemeindeverwaltung einen Tag später eine Geldspende für den Kindergarten übergeben. 
 

Aus gesundheitlichen Gründen blieb der Imbiss im Jahr 2011 geschlossen. Seit 2012 braten wir auf einem Gasgrill mit Grillrosten. Die Arbeit im Imbiss wurde dadurch noch angenehmer und die Reinigung der Inneneinrichtung wesentlich einfacher, da nun keine Feinstaubbelastung durch die Holzkohle mehr entsteht. 

 

Ein halbes Jahrhundert Würstchen und Pommes


Am 13, und 14. Mai 2017 haben wir unser 50-jähriges Jubiläum gefeiert. Nach einer Kuhstahlparty mit Tanz und Fassbier am Samstag haben wir den Sonntagmorgen mit Frühschoppen, Kinderspielen, Ponyreiten und allerlei gegrillten Köstlichkeiten begonnen. Nachmittags gab es Kaffee und Kuchen.


Den besonderen Anlass haben wir genutzt und konnten durch Spenden, den Kuchenverkauf und die gute Hilfe von Familie und Freunden 2.222 Euro an die Leukämiestation der Uniklinik Marburg übergeben.


Tradition und Attraktionen


Der dem Wochenend-Imbiss angrenzende Grillschuppen "Nilachhütte" kann für Familienfeiern, Vereinsabende und dergleichen angemietet werden. Der urig eingerichtete Partyraum bietet Platz für mehr als 50 Personen und kann mit einem Holzofen beheizt werden. Oftmals sind es Busgesellschaften, die mit ihren Gästen Vereins- oder Tagesfahrten unternehmen und bei uns in der Nilachhütte einen lockeren Abschluss feiern. Ein Holzkohlengrill, ein Gasgrill (auch mit Pfanne), eine Fritteuse, Kühlschränke und Spülmöglichkeiten sind vorhanden. Natürlich kann man auch einfach am Imbiss essen.

 

Nilachhütte
Die gemütliche Nilachhütte

 

Seit die Firma Schwalenstöcker & Gantz GmbH 1974 mit dem Lebensmittelgroßhandel und der Auslieferung von Waren begonnen hat, sind wir Kunde mit frischen Pommes und Soßen. Die Privatbrauerei Brüne aus Bad Arolsen, die Bäckerei Schumann und die Metzgerei Menge aus Bergheim sind Lieferanten der ersten Stunde. 


In Zusammenarbeit mit dem Reiterhof Biederbeck aus Wellen können Kutsch- oder Planwagenfahrten organisiert werden. Eine Schifffahrt auf dem 8 Kilometer entfernten Edersee, eine Besichtigung von Schloss Waldeck oder des Wildparks bieten sich außerdem an. Durch den nahegelegenen Wald kommen Wandergruppen und Vereine aus Richtung Königshagen, Naumburg, Heimarshausen und Wellen. Wir haben eine direkte Verbindung zum Radweg an der Eder. Die gut ausgebaute Strecke, die sich fast ohne Steigungen von Fritzlar bis zum Edersee zieht, ist auch für Radfahr-Anfänger sowie Skater relativ sicher und liegt dazu noch in wunderschöner Natur.


Mittlerweile gibt es Seibels Würstchenbude schon seit 51 Jahren. Wir betreiben den Wochenend-Imbiss im Nebenerwerb, öffnen im Frühjahr um Ostern und schließen Ende Oktober. In den Wintermonaten freuen wir uns auf die freien Wochenenden.

Es macht uns immer wieder Spaß, im Frühjahr die Grillsaison zu eröffnen und viele alte und junge Bekannte wiederzusehen. In einem Familienbetrieb ist es wichtig, dass man sich aufeinander verlassen kann - alle ziehen mit. Uroma Else (84) und Uropa Heinrich (85) - die Imbissgründer - freuen sich, "alte" Bekannte (Stammkunden) am Imbiss wiederzusehen.

Wir setzen weiterhin auf gute Qualität und familiäre Atmosphäre und freuen uns auf Ihren Besuch!


Volker Seibel, Februar 2018

 

 

Der Imbiss im "Ruhezustand"

     

 

Unser Kinderspielplatz

 

 

Der "Pferdeparkplatz"